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iPhone 5 mit Near Field Communication?

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Ein interessanter Gerüchte-Artikel auf Cult of Mac wirft die Frage auf, ob das kommende iPhone 5 NFC (“ein Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Strecken”: Wikipedia) beherrscht. Ein NFC-Spezialist wurde bereits im August diesen Jahres eingestellt. Und schon vor einem Jahr wurde über ein “Grab & Go” Patent von Apple berichtet und Informationen über ein RFID-iPhone gestreut.

Zitiert wird der anonyme Informant bei CoM wie folgt:

“The Mac authenticates with the iPhone, which contains a lot of the information the computer needs, such as bookmarks, passwords and other data,” said our source, who asked to remain anonymous. “The system would essentially turn any Apple computer into your own — like you’re actually working on your own computer. Same settings, look, bookmarks, preferences. It would all be invisible. Your iPhone would be all you needed to unlock your Mac.”

“Address book would show their contacts, and the user would have full access to their information in the same manner they would if they were working from home. This same behavior extends to even showing the same desktop picture, mouse and keyboard settings, and would eventually extend to software licenses and passwords for websites such as Facebook.”

“When a person walks away with their iPhone and away from the communication link with the Mac, the original settings of the Mac would be restored. All communications and storage of passwords stays on the user’s iPhone, leaving nothing stored on the computer.”

“This functionality is extended to access a user’s home folder, which will be stored and accessed either through storage on MobileMe or by using the Back to My Mac feature to connect to the user’s home folder.”

“I don’t know if this information will be stored on the cloud or not, but I do know that smaller bits such as preference files, system settings, documents, keychain passwords, and other items would be stored on the iPhone for fast retrieval,”

Abschließend meint der Informant, das es selbstverständlich auch sein kann -wie bei anderen Technologien, die Apple mal verfolgt hat-, das diese Technologie letztlich nie verbaut wird.

Während seit einigen Jahren haupsächlich Nokia mit NFC Telefonen experimentiert (und auch schon marktreif produziert hat) ging es dort dabei vornehmlich darum, mit dem Handy bezahlen zu können, ob beim Einkauf zB von Lebensmitteln oder bei Bus und Bahn.

Sofern die Angaben auf Cult of Mac stimmen, sieht Apples Konzept anders aus … oder geht noch einen Schritt weiter. Apple möchte mit dieser Technik den eigenen “Mac on the go” verwirklichen. Im Verhältnis kleinere Datenmengen, wie Systemeinstellungen, eMails, Adressbuch, Passwörter, Bookmarks, halt all das, was jetzt schon über MobileMe synchronisiert werden kann, wird über das iPhone eingepflegt. So könnte ich zB meinen Arbeitsplatz auf dem iPhone speichern und -einen entsprechend kompatiblen Mac vorausgesetzt- einfach mit meiner gewohnten Umgebung weiterarbeiten, wenn ich mein iPhone dabei habe und mit dem Mac synchronisiere. Sobald ich mit meinem iPhone wieder vom Mac verschwinde wird wieder ursprüngliche Zustand hergestellt. Unabhängig davon, das die damit einhergehenden Möglichkeiten sicherlich Spaß machen würde dieses Konzept mit Sicherheit auch ein großer Schub für Cloud-Computing sein, das gerüchteweise in die kommende Version von Mac OS X integriert werden soll.

Denn wie mit “großen”, installierten Anwendungen, wie zB einer Creative Suite verfahren wird, will noch niemand verraten. Eine on-the-fly Installation auf einen Gast-Mac halte ich für recht unwahrscheinlich. Vielleicht können hier aber  Cloud-Computing in die Bresche springen. Wenn Apple mal sein den Cloud-Betrieb in seinem Datencenter in North Carolina in Betrieb genommen hat, warum soll es nicht möglich sein, “große” Anwendungen aus der Wolke heraus zu betreiben?

Wenn Apples Konzept aber eben ein Schritt weiter geht, als bisherige Entwicklungen, dann könnten wir also in Zukunft mit dem iPhone nicht nur unseren Apple Rechner (bzw. dessen Grundkonfiguration) immer dabei haben, sondern eben auch mit dem iPhone unsere Einkäufe bezahlen. Sorgen machen dürfen sich dann wieder die Datenschützer, wenn Apple nicht über eine Bankverbindung abrechnen möchte, sondern über das iTunes Konto (zugegeben: ich weiß nicht, wie genau das Bezahl-Prinzip funktioniert). Dann weiß Apple irgendwann auch, an welchem Kiosk ich mir die Bild-Zeitung kaufe und wann ich sternhagelvoll den letzten Nachtbus nach Hause nehme. – Aber hey, das dürfte doch all diejenigen freuen, die ihre KK-Daten nur ungerne weitergeben: die muss man jetzt nur noch einmalig bei Apple hinterlegen und das wars. ;-)


Written by slivey

November 1st, 2010 at 4:36 pm

Posted in iPad, iPhone, iPod

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